About me



"Hi, ich bin Sarah, 34 Jahre alt und wohne mit meinem Verlobten und dem süßesten Hund der Welt am schönen Niederrhein." So oder so ähnlich würde ich mich jemandem sehr oberflächlich vorstellen, den ich gerade kennenlerne.

Tatsächlich gibt es noch eine ganze Menge mehr über mich zu erzählen, aber ich starte mal mit der Geschichte wie ich zu meinem Herzensthema, der beruflichen Selbstverwirklichung, gefunden habe.


Ich habe einen ziemlich unauffälligen beruflichen Werdegang hinter mir, Abi gemacht und mich ziemlich planlos für eine Ausbildung zur Hotelfachfrau entschieden, weil ich auf keinen Fall einen 9 to 5 Job machen wollte. Wie sich ziemlich schnell herausstellte, war Schichtarbeit sowie Wochenenden und Feiertage durchzuarbeiten, statt sie mit Familie und Freunden zu verbringen, auch nicht mein Ding. Also eine weitere Ausbildung hinterher, dieses Mal zur Versicherungskauffrau, weil man da ja ein gutes Gehalt, geregelte Arbeitszeiten und die Wochenenden zur freien Verfügung hat. Soweit so gut. Weil das noch nicht reichte, habe ich auch noch berufsbegleitend Wirtschaftswissenschaften studiert, um die jetzt freien Wochenenden doch wieder mit etwas zu füllen, das wenig Spaß machte. Ist ja sonst auch langweilig ;-)


"Ich füllte die freien Wochenenden doch wieder mit etwas, das wenig Spaß machte"

Nach der Ausbildung und dem Studium habe ich dann weiter im Versicherungsbereich in verschiedenen Positionen gearbeitet. So richtig erfüllt hat es mich jedoch nie. Es hat immer etwas gefehlt. Entweder war ich unterfordert, überfordert oder es hat mir einfach keinen Spaß gemacht. Das soll nicht überheblich klingen, aber ich war immer gut in dem was ich getan habe. Ich habe überdurchschnittlich viele Vorgänge abgearbeitet, viele Projekte begleitet, war super zuverlässig, fast nie krank, aber es erfüllte mich einfach nicht. Es gab Phasen und Themen, da war es gut, es hat mir sogar zeitweise Spaß gemacht, aber in mir war immer diese leise Stimme, die mir sagte "das kann doch nicht alles gewesen sein".


"Das kann doch nicht alles gewesen sein"

Wenn man dann die sozialen Medien öffnet und Menschen sieht, die ihrer Berufung nachgehen und erzählen, dass sie Geld verdienen ohne, dass es ihnen wie Arbeit vorkommt, dann frage ich mich zwangsläufig "und warum mache ich das nicht?". Leichter gesagt als getan, denn ich konnte mir noch so sehr das Hirn zermartern, ich wusste einfach nicht, was meine Berufung ist. Hat überhaupt jeder eine? Ich vielleicht nicht. Als typische Scanner Persönlichkeit kann ich mich für viele Dinge begeistern, aber etwas mit Hingabe über Jahre tun? Ich weiß nicht recht. Aber irgendwie ging mir die Frage einfach nicht aus dem Kopf, sodass ich mich entschloss ihr weiter auf den Grund zu gehen.

Ich beschäftigte mich also mehrere Jahre mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung, machte online und live Coachings, absolvierte Weiterbildungen im Bereich NLP, beschäftigte mich mit Human Design und kam mit jeder Lektion mir selbst ein wenig näher. Ich lernte, wer ich abseits der Erwartungen von Außen bin, was mich ausmacht, drang immer weiter vor, aber meine Berufung oder etwas, wofür ich brenne, bekam ich nicht zu fassen. Ich fühlte mich wie Alice im Wunderland, die dem weißen Kaninchen hinterherjagt. Immer, wenn ich das Gefühl hatte, ich kriege den Gedanken gleich zu fassen und habe die Lösung gefunden, war sie auch schon wieder weg und waberte diffus in meinem Kopf. Etwas später erarbeitete ich in einer Coaching Session mit meinem Coach meine Vision und da kristallisierten sich zumindest zwei Themen raus, die ich mir prinzipiell gut vorstellen könnte und die mir auch Spaß bereiten, ich hätte happier nicht sein können. Bei der Formulierung eines konkreten Satzes strauchelte ich allerdings wieder und ich entschied mich wieder einmal nicht für die klare Aussage, sondern für die etwas schwammigere Formulierung, weil ich mich nicht festlegen wollte. Irgendetwas hielt mich noch zurück.

Zwischen den Coaching Sessions vergehen immer einige Tage bzw. Wochen, sodass das erarbeitete noch etwas im Unterbewusstsein nachwirken kann. Nur wenige Tage später während ich einer belanglosen Tätigkeit nachging, war die Vision plötzlich da, ganz klar vor mir und ohne, dass sie mir wieder entglitt. Ich schnappte mir Stift und Papier und schrieb ich sie sofort auf. Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl als ich sie auf Papier geschrieben sah


"Ich möchte möglichst vielen Menschen ihren Weg in ein glückliches und selbstbestimmtes Berufsleben zeigen, indem sie lernen sich wieder mit ihrer Intuition zu verbinden und sich selbst und ihrer Stärken bewusst werden."

In dem Moment sah ich es so klar vor mir und ich fühlte so eine unglaubliche Fülle und Glück in mir und das Gefühl hält an. Jedes Mal, wenn ich dran denke, wie mein Leben aussieht, wenn ich für diese Vision los gehe, wird mir ganz warm ums Herz, mein Körper kribbelt vor Aufregung, es fühlt sich an wie Verliebtsein. Verliebt in das Leben, das so viel schöner sein kann, wenn etwas tut, was einen erfüllt.


Ich wünsche mir, dass so viel mehr Menschen dieses Gefühl in ihrem Leben haben und sich morgens freuen für etwas aufzustehen, wofür sie brennen, mal die ausgetretenen Wege des beruflichen Mainstreams verlassen, um sich selbst und ihre Stärken zu entdecken.


Ich möchte dich auf dieser Reise begleiten, egal ob du gerade ins Berufsleben startest oder schon einige Jahre in einem Job hinter dir hast, der dich nicht erfüllt. Ich freue mich auf eine gemeinsame Reise mit dir und ich weiß, dass auch du deinen eigenen Weg in ein glückliches und erfülltes Berufsleben entdecken wirst. Denn alles, was du dafür brauchst, ist bereits in dir. Also los...


"discover YOUR path"
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